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Waizmann-Checkliste Nr. 3:
Kieferorthopädie und Zahnzusatzversicherung für Kinder und Jugendliche

Liebe Patienten, liebe Eltern,

2 von 3 Kindern benötigen im Laufe ihres Heranwachsens eine Kieferregulierung. Sofern eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, wird Ihr Kind in eine von fünf Gruppen (KIG - Kieferorthopädische Indikationsgruppe) eingeteilt. KIG 1 bezeichnet dabei leichte Abweichungen vom Normalgebiss. Bereits ab KIG 2 hat Ihr Kind eine behandlungsbedürftige Zahn- bzw. Kieferfehlstellung, jedoch werden die Behandlungskosten (zwischen 2.000 € und 5.000 €) nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Diese leistet erst ab KIG 3 - allerdings nur für eine wirtschaftliche und zweckmäßige Versorgungen. Auch wenn die Kasse zahlt, sind Eigenanteile (private Mehrkosten) von ca. 600 - 1.800 € die Regel.

Es gibt über 300 ZZV-Tarife. Für Kinder sind nur ganz wenige geeignet und sinnvoll, nämlich die, die hochwertige KfO- und Prophylaxe-Leistung beinhalten.
Kinder-WaizmannTabelle 2016

Der Abschluss für Kinder muss frühzeitig erfolgen

Gerade bei Zahnzusatzversicherungen für Kinder ist es wichtig, einen Tarif zu wählen, der umfangreich für den Bereich KfO leistet. Dieser Teilbereich kann aber immer nur dann mitversichert werden, wenn noch keine Fehlstellung vorliegt. Sobald schon eine Behandlung angeraten ist oder auch nur eine Zahn-/Kieferfehlstellung ärztlich diagnostiziert wurde, gilt das entsprechend als bereits eingetretener Versicherungsfall, der nicht mehr mitversichert werden kann. Ein sinnvoller Zeitpunkt für einen Abschluss ist beispielsweise dann gegeben, wenn Sie anfangen, mit Ihrem Kind zum Zahnarzt zu gehen. Denn ab da kann immer einmal etwas festgestellt werden. Zudem kann häufig schon relativ früh erkannt werden, dass es später einmal eine Behandlung brauchen wird (z.B. ist ein zu enger Kiefer schon sehr früh zu erkennen.) Wir empfehlen auch unbedingt, dass man vor Abschluss beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden nachfragt, ob dieser schon eine Fehlstellung erkannt hat. Häufig wissen Eltern nicht genau, was alles in einer Patientenakte notiert wurde.

Für kindertaugliche Zahnzusatzversicherungen wichtige Leistungen

Nicht alle Tarife, die einen hohen %-Satz für Leistungen versprechen, sind im Endeffekt auch gut. Wichtig sind folgende Punkte:

  1. Hoher %-Satz bei den Leistungen
  2. Hohe Anzahl von erstattungsfähigen Kinder- und KfO-Leistungen
  3. Hohe oder gar keine max. Deckelung (z.B. geleistet werden max. 500.- EURO je Behandlung)
  4. Gute Leistungen für Prophylaxe (hierzu zählt in der Regel auch die Fissurenversiegelung)

Werden z.B. nur ein hoher %-Satz zugesagt, gleichzeitig aber die meisten Kinder- und KfO-Leistungen abgelehnt, dann steht man doch mit einer Vielzahl von Leistungen ohne Erstattung alleine dar. Beinhaltet ein Tarif zwar viele Kinder- und KfO-Leistungen, erstattet aber nur einen Maximalbetrag von 500.- EURO, dann reicht diese Erstattung meist auch nicht aus. Ein guter Tarif erfüllt alle vier Anforderungen bestmöglich.

Leistungen für kieferorthopädische Maßnahmen meist nur für Kinder und Jugendliche

Die meisten Tarife, die auch für KfO-Maßnahmen leisten, haben eine Altersbegrenzung für derartige Behandlungen – meist 18 Jahre. Nur sehr wenige Tarife erstatten auch für KfO-Maßnahmen bei Erwachsenen. Auch gilt natürlich grundsätzlich, dass nur für neu eingetretene Versicherungsfälle, die nach Abschluss der Versicherung eingetreten sind, geleistet wird. Wer also schon eine Fehlstellung hat, kann diese nicht mehr mitversichern.

Zahnzusatzversicherung für Kinder


Die 10 besten Kinder-Tarife