Waizmann   Lexikon

Invisalign



Mit Invisalign bezeichnet man die sogenannte "unsichtbare Zahnspange" - eine Alternative zur normalen kieferorthopädischen Behandlung mittels Zahnspange. Schon über 2,5 Millionen Menschen weltweit haben sich eine vorhandene Zahnfehlstellung so behandeln lassen.


Wie funktioniert Invisalign?


Bei Invisalign werden Zahnfehlstellungen durch eine Reihe von individuell für den Patienten angefertigten Aufbissbehelfen behoben. Diese herausnehmbaren Schienen sind auf den Zähnen fast nicht zu sehen, da diese aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt werden. Alle zwei Wochen wir ein neues Schienenpaar eingesetzt - so bewegen sich Woche für Woche nach und nach die Zähne hin zur vorgesehen Endposition.


Invisalign sorgt für eine Begradigung von Zahnfehlstellungen auf eine äußerst komfortable und effiziente Weise. Da die Schienen so gut wie unsichtbar sind, gibt es kaum Einschränkungen im täglichen Leben. Daher ist diese Behandlungsmethode besonders für Patienten geeignet, die z. B. beruflich Probleme hätten, wenn die Zähne durch eine herkömmliche feste Zahnspange begradigt werden würden.


Leisten Zahnzusatzversicherungen für Invisalign?


Die meisten Versicherer, die unter anderem den kieferorthopädischen Bereich mitversichern, leisten auch für Invisalign - soweit eine medizinische Notwendigkeit dafür vorliegt. Diese wird grundsätzlich vom behandelnden Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden festgelegt, kann aber vom Versicherer in Zweifel gezogen und über einen unabhängigen Gutachter geprüft werden.

Wichtig ist zu wissen, dass die meisten Versicherer für den kieferorthopädischen Bereich nur bis zu einem gewissen Alter - meist 18 oder 19 Jahre - leisten. Für Erwachsene ist der KFO-Bereich so gut wie gar nicht versicherbar. Insofern entfällt dann natürlich auch eine Leistung für Invisalign. Auf Nachfrage teilen wir Ihnen dann auch gerne einzelne Tarife mit, die bei Erwachsenen für den KFO-Bereich leisten. Wobei es bei Erwachsenen relativ unwahrscheinlich ist, dass eine Zahnfehlstellung erst nach Abschluss eines Zusatztarifs erstmals ärztlich diagnostiziert worden ist - dies ist aber unbedingt erforderlich, weil mit einer entsprechenden Diagnose vor Abschluss bereits der Versicherungsfall eingetreten und somit eine spätere Leistung grundsätzlich ausgeschlossen wäre.



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