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Waizmann   Lexikon

Lingualtechnik



Die Lingualtechnik ist die Korrektur von Zahnfehlstellungen durch eine feste Zahnspange, die auf der Innenseite der Zähne - also lingual - befestigt wird. Der Ursprung dieser Methode ist in Japan zu finden. Normale Zahnspangen hatten bei Ausübung des Kampfsports immer wieder zu Verletzungen an den Lippen geführt.


Wie funktioniert Lingualtechnik?


Anstatt auf der Außenseite der Zähne, wie bei einer normalen festen Zahnspange üblich, werden die Haltepunkte auf die Innenseite geklebt. Auch die Drähte für die Justierung laufen auf der Innenseite der Zähne. Damit ist die linguale Zahnspange so gut wie nicht zu sehen. Daher ist die linguale Behandlung für alle geeignet, die eine Korrektur ihrer Zahnfehlstellungen wünschen und keine ästhetischen Einschränkungen hinnehmen wollen. Zudem ist eine festsitzende Zahnspange effizienter als eine Schienentherapie, weil die Kräfte kontinuierlich 24 Stunden am Tag von Drahtbögen über die Brackets (Haltepunkte) auf die Zähne übertragen werden - Schienen wirken nur, wenn sie auch getragen werden.


Leisten Zahnzusatzversicherungen für Lingualtechnik?


Viele Versicherer, die unter anderem den kieferorthopädischen Bereich mitversichern, leisten auch für Lingualtechnik - soweit eine medizinische Notwendigkeit dafür vorliegt. Diese wird grundsätzlich vom behandelnden Zahnarzt bzw. Kieferorthopädien festgelegt, kann aber vom Versicherer in Zweifel gezogen und über einen unabhängigen Gutachter geprüft werden.



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