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Waizmann   Lexikon

Wodurch entsteht Kieferknacken bzw. Kiefergelenkknacken?



Kieferknacken steht häufig mit Verspannungen und Schmerzen in Verbindung. In manchen Fällen ist auch das Kauen härterer Lebensmittel nicht mehr möglich. Kieferknacken muss nicht zwingend mit einer kieferorthopädischen Maßnahme behandelt werden. Betroffene können sich in einem ersten Schritt durchaus an ihren Zahnarzt wenden. Häufig reicht eine kleine Schiene aus, um das Problem zu beheben. Kieferknacken kann aber auch in einer Fehlstellung des Kiefers und/oder der Zähne begründet sein. Der Zahnarzt überweist in diesem Fall an eine kieferorthopädische Praxis.

Betroffen sind in der Regel Erwachsene. Sollte hier eine kieferorthopädische Maßnahme notwendig werden, würde die Krankenkasse meist nicht leisten. Auch funktionsanalytische Behandlungen werden nur sehr eingeschränkt bzw. nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Leider leisten auch viele Zahnzusatztarife weder für Kieferorthopädie bei Erwachsenen noch für Funktionsanalytik im Bereich Zahnbehandlung (Funktionsanalytik nach umfangreichen Zahnersatzmaßnahmen wird von vielen Tarifen erstattet). Da die Kosten für die Behandlung unter Umständen der Patient komplett alleine tragen muss, sollte die Kostenfrage im Vorfeld genau geklärt werden. Top-Zahnzusatztarife leisten für solche Behandlungen unter Umständen mit bis zu 100% der Kosten.



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